Rekordsaison mit fast 60 geretteten Jungtieren
Mit beeindruckenden Zahlen und bewegenden Geschichten blickt der Verein Kitzrettung Niedergailbach auf seine Saison zurück. Zwischen Mai und Juli rückten die Ehrenamtlichen zu 30 Einsätzen aus, durchkämmten mit Drohnen mehr als 392 Hektar Wiesen – ein Plus von 287 Prozent gegenüber dem Vorjahr – und retteten dabei 56 Rehkitze sowie zwei Junghasen vor dem Tod durch Mähwerke.

„Das ist eine Steigerung von 242 Prozent im Vergleich zu 2024 – darauf sind wir sehr stolz“, sagt der Vorsitzende Sebastian Oberinger. Rund 340 Stunden ehrenamtliche Arbeit steckten die Freiwilligen in ihr Engagement. Seit Mai verfügt der Verein über eine zweite Drohne. Ergänzt durch neue Ausrüstung – darunter Monitor, Powerstation, Kitzrettungsboxen, Kescher und Funkgeräte – können nun zwei Teams unabhängig voneinander eingesetzt werden.

Das verschafft uns zusätzliche Flexibilität und macht uns für die kommende Saison noch schlagkräftiger“, sagt Oberinger. Zum Abschluss der Saison verlebten die Mitglieder einen besonderen Tag. Mit Unterstützung von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger ging es zum Erzentalerhof nach Gersheim. Dort stand eine Hofführung mit anschließender Alpaka-Wanderung auf dem Programm, bevor der Tag an der Fischerhütte in Niedergailbach bei Grillgut, selbstgemachten Salaten und kühlen Getränken ausklang. Es war nicht nur ein gemütlicher Ausklang, sondern auch ein Moment, um die intensive Saison Revue passieren zu lassen und neue Motivation für das kommende Jahr zu schöpfen. Der Verein, 2023 gegründet, finanziert sich ausschließlich über Spenden.

Wer die Arbeit der Kitzretter unterstützen möchte, kann dies über ein eingerichtetes Spendenkonto tun; weitere Infos gibt es auch online auf

https://www.niedergailbach.com