Niedergailbachs Feuerwehr hütet Atemschutzträger
Einen Rekordbesuch verzeichnete der Kameradschaftsabend der Feuerwehr Niedergailbach. Die Gemeinschaftshalle war voll besetzt, alles fein in bayerischer Atmosphäre dekoriert, so wurde zünftig gemeinsam gefeiert. Zum dritten Mal ausgerichtet vom Förderverein, waren neben den Wehrangehörigen auch die Mitglieder des Vereins sehr zahlreich gekommen. Und Vorsitzender Stefan Schiel konnte für das Engagement in den letzten Monaten danken. Löschbezirksführer Harald Gros sprach in seinem Rückblick von einer fast unveränderten Personalstärke und der glücklichen Lage, dass sich innerhalb der 20 Wehrmänner zehn voll taugliche Atemschutzrgeräteträger befänden. „Um das zu verdeutlichen, in Niedergailbach befinden sich 30 Prozent aller tauglichen Atemschutzgeräteträger der gesamten Gemeinde, die immer wieder einen großen zeitlichen und körperlichen Aufwand auf sich nehmen“, so der Feuerwehr-Chef. Im letzten Jahr sei man neun Mal alarmiert worden. Dabei habe es sich aber außer einem kleinen Brandeinsatz um ausgelöste Brandmeldeanlagen verschiedener Objekte gehandelt. Für ihre Arbeit in der derzeit fünfköpfigen Jugendwehr dankte er dem Jugendwart Steffen Weyer und seinem Stellvertreter Stefan Ochs und unterstrich, dass die Nachwuchsförderung immer wichtiger werde. Gros hob auch die vielfältigen Aktivitäten außerhalb des eigentlichen Feuerwehrdienstes hervor. So habe man erstmals den selbst entworfenen und gebauten Weihnachtsbaum am Generationentreff errichtet, dort auch den Maibaum aufgestellt und sie bei den Kirwe-Vor und -Nachbereitungen im Einsatz gewesen.

Zudem habe man die Martinsfeier des Dorfes mitgestaltet. Gros kündigte an, dass im nächsten Jahr eine Mehrtagesfahrt stattfinden werde, die die Teilnehmer in den Osten der Republik entführen werde. Gersheims Erster Beigeordneter Klaus Hussong würdigte das Engagement der Wehr, das sich nicht nur auf den Feuerwehrdienst beschränkte, sondern auch das Wohl der Dorfgemeinschaft verbessere. Auch Ortsvorsteher Martin Vogelgesang dankte der Wehr für ihre Unterstützung, wozu auch die Baumfällaktionen in der Freizeitanlage Lehmkaulhütte gehört hatten. Wehrführer Stefan Lugenbiel lobte das Engagement im Atemschutzbereich, stelle dieses Personal auch eine „stille Reserve“ für größere Einsätze dar. Geehrt wurden Pascal Vinzent für zehnjährigen und Michael Gros für 25-jährigen Dienst, wie auch Michael Karst, der 30 Jahre in der Feuerwehr ist. Auf 35 Jahre können Harald Gros, Klaus Rauch und Roman Rauch zurückblicken. Seltener waren die Ehrungen für Heinrich Anna und Karl Bastian, die beide seit sechs Jahrzehnten und Otwin Rebmann sogar schon seit 65 Jahren zur Gälbacher Feuerwehr gehören. Stefan Ochs wurde zum Oberfeuerwehrmann und Jürgen Matheis zum Hauptbrandmeister befördert.
 
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