Jugend glänzt mit Filmideen
Wolfgang Freier lud zum Filmabend des Bundesverbands Deutscher Filmautoren
Rund 200 Besucher kamen zum Filmabend mit Ehrengast Jan Kuska aus der Slovakei in der Niedergailbacher Gemeinschaftshalle. Auch junge saarländische Filmemacher stellten ihre Kurzfilme vor.

Eigens aus dem rund 1500 Kilometer entfernten Liptovski in der slowakischen Hohen Tatra war der bekannte Filmautor Jan Kuska angereist. Er sorgte mit seinen Beiträgen für das „Sahnehäubchen“ der dritten Auflage des Filmabends des Niedergailbacher Filmemachers Wolfgang Freier und des Bundesverbandes Deutscher Filmautoren, Landesverband Saarland (BDFA). Die Gemeinschaftshalle war bis auf den letzten Platz gefüllt, rund 200 Besucher verfolgten seine drei Dokumentarfilme „Schlittenrennen in Turecka“, „Hirte Milan gegen die Richtlinien der EU“ und „Schwerstarbeit in Uhlisko“.

Gerade der letzte Film über die schwere und gefährliche Arbeit von Rückepferden in den verschneiten Wäldern in Kuskas Heimat ließ ein über das andere Mal den Besuchern den Atem stocken. Danach bewies der Ehrengast, dass er es auch bei der Kategorie „Minutencup“ meisterlich versteht, Filme von nur 60 Sekunden Länge zu drehen. Nach Niedergailbach hatte der dreifache Weltmeister in dieser Spezialform sieben Filmbeispiele mitgebracht, die den Zuschauern Riesenapplaus entlockten.

Der Nachwuchs stellt sich vor
Jürgen Baquet, Präsident des BDFA-Saarlands, der den Abend professionell moderierte, hatte gemeinsam mit dem Gastgeber Wolfgang Freier noch vier saarländische Nachwuchsautoren eingeladen. Auch sie stellten ihr filmisches Können unter Beweis, setzten die Zuschauer in ungläubiges Erstaunen über die tollen Ideen, die sie in ihren Filmen umsetzten. Julia Velten und der erst 17-jährige Justin Irsch, beide Sieger des letztjährigen Kurzfilmwettbewerbes, zeigten mit „Mein Saarland“ beziehungsweise „Dehemm im Saarland“ Einblicke in die „Pfunde, mit denen das Saarland aufwarten kann“, obwohl nicht die allseits bekannten Sehenswürdigkeiten im Mittelpunkt standen.

Den Abschluss des Abends bildeten zwei Spielfilme, die vor wenigen Wochen auf dem Max-Ophüls-Filmfestival zu sehen waren: „On the drive“ von Thomas Scherer ließ die Zuschauer innerhalb einer Mitfahrgemeinschaft mit vielen überraschenden Einfällen mitreisen und Jörn Michaely, Jugendfilmpreisträger 2015, überzeugte mit seinem außergewöhnlichen Film „Omas Ding“ über die Einsamkeit einer alten Dame.
 
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