Niedergailbacher Feuerwehr ist im Dorf immer eifrig dabei
Mitglieder bestritten im vergangenen Jahr 36 Übungen – Löschbezirk ist auch tief ins Dorfleben integriert
Die Feuerwehr von Niedergailbach hat einmal mehr ihre Daseinberechtigung unterstrichen. Hinzu kommt, dass es in Sachen Finanzen positiv aussieht. Damit herrschte gute Laune bei der Jahresversammlung.

Elf der 17 Aktiven der Niedergailbacher Feuerwehr sind Atemschutzgeräteträger. Löschbezirksführer Harald Gros unterstrich in der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum der Gemeinschaftshalle, dass auch die 36 Übungen sehr gut besucht worden seien. Eifrigster Teilnehmer war dabei Stefan Ochs. Damit hätte man den Standort als Löschbezirk untermauert. Von den zehn Alarmierungen seien neun durch Brandmeldeanlagen hervorgerufen worden. Lediglich bei der Beseitigung einer Ölspur hätten die Wehrangehörigen ihre Bereitschaft unter Beweis stellen können.

Auch in der Dorfgemeinschaft unterstrich die Wehr ihre Bedeutung. Osternestsuchen, Maifest, Martinsfeier, Volkstrauertag, Mithilfe bei der Zeltkirb sind Beispiele dazu. Jugendbeauftragter Steffen Weyer sprach von fünf Mitgliedern, die der Jugendwehr angehören. Gemeinsam mit dem Nachwuchs in Bliesdalheim würde die Hälfte der Übungen absolviert. Er sprach von der Sternwanderung aller Gersheimer Jugendwehren, die im letzten Jahr erstmals durchgeführt wurde und dem Gemeindezeltlager, an dem man teilgenommen habe.

Bei den Finanzen alles im Lot
Schriftführer Eric Rauch ließ das Jahr Revue passieren. Die Wehr kann auf ein stabiles Finanzpolster aufbauen, teilte Kassierer Claus auch mit. Niedergailbach sei der Gegenpol der sonst schwach aufgestellten Gersheimer Wehren im Bereich der Atemschutzgeräteträger, bemerkte Wehrführer Stefan Lugenbiel. Er rief dazu auf, dass sich auch die übrigen Löschbezirke ihre Defizite abarbeiten sollen.

Gemeinsam mit der Mandelbachtaler Wehr würden Lehrgänge angeboten werden. Bürgermeister Alexander Rubeck hob die Bedeutung der Nachwuchsgewinnung heraus, lobte die Zusammenarbeit mit der Bliesdalheimer Wehr und regte die Gründung einer Kinder- oder Miniwehr an. Ortsvorsteher Martin Vogelgesang würdigte die Rolle der Wehr in der Dorfgemeinschaft. Auch bei den gemeinsamen Arbeitseinsätzen an der Grillhütte und auf dem Friedhof sei die Wehr der Aktivposten gewesen. Ohne das Engagement der Feuerwehr mit ihrer „starken Truppe“ sei die Gälbacher Zeltkirb nicht zu stemmen, sagte Otmar Gros, der Vorsitzende der örtlichen Arbeitsgemeinschaft.

Am Sonntag, 10. April, findet wieder die Osternestsuche statt. Das Maifest, ausgerichtet vom Feuerwehr-Förderverein wird am Samstag, 30. April, und Sonntag, 1. Mai, über die Bühne gehen. Der Verein richtet auch den Kameradschaftsabend am 15. Oktober aus. Zudem wird noch eine Tagesfahrt am Samstag, 1. Oktober, angeboten sowie eine Mehrtagesfahrt vom 14. bis 18. September nach Tannheim unternommen werden.

 
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