Wenn Schlagerkönigin Helene Fischer auf Bobby Farrell trifft
Muus-Koepp-Sitzung brachte jede Menge närrische Stimmung in die Gemeinschaftshalle in Niedergailbach
Wie gewohnt führte Peter „Brucki“ Bruckmann vom Dreigestirn des SV Niedergailbach durch eine Sitzung voller Höhepunkte: Die Gälbacher Muus-Koepp-Sitzung hat nach zwei Jahrzehnten ihre Attraktivität bewahrt.


Auch nach 20 Jahren hat die Gälbacher Muus-Koepp-Sitzung in der Gemeinschaftshalle nichts an Attraktivität verloren. Wie schon in den 15 Jahren zuvor führte Peter „Brucki“ Bruckmann, einer des „Dreigestirns“ vom ausrichtenden SV Niedergailbach, durchs bunte Programm voller Höhepunkte.

Los ging's mit dem Funkenmariechen Nina Rebmann, die sich trotz einer Verletzung - vor vier Wochen beim Skifahren zugezogen - prächtig in Szene setzte. Bonmots sind im Karneval in Büttenreden allenthalben Bonbons jeder Sitzung. So auch in Gälbach. Hans-Jörg Hunsicker, eine Promenadenmischung zwischen Wolwerschumer, Gerschumer Esel und Reinumer Ochse-Prinz, war sogar Enner mit gudde Vorsätz. Nach einigen Jahren Abstinenz überzeugte Herbert Buhr in der Bütt als zerstreuter Professor Fliegenleim. In ihrem zweiten Jahr gastierte die Gersheimerin Heidi Hennen, Mitglied des Homburger Frauen-Kabaretts. Als Teil der Vortragsreihe „Tiere, Menschen, Sensationen – Abenteuer Forschung“ widmete sie sich der „atemberaubenden Symbiose“ von Genen, DNA und Chromosomen. Tanz, Musik, Parodie. So hatten sich drei Gruppen vorbereitet, ihre Choreografie mit Schwung und Elan auf die Bühne zu zaubern. Dazu gehörte der elfjährige Nils Steffen, der bei seinem Debüt Michael Jackson auch mit seinem typischen Moonwalk auferstehen ließ. Till Welsch gelang mit seinen vier Mitstreitern die gekonnte Inszenierung von Deutschlands Schlagerkönigin Helene Fischer, und Adrian Rebmann imponierte mit den drei Mit-Tänzern und -Sängern in der Rolle des Boney M.-Lead-Sänger Bobby Farrell und dem Titel „Daddy cool.“

„Junge, warum hast du nichts gelernt“, der Hit von Heino wurde von Dennis Wust und seinen beiden Tänzerinnen und dem Gewehr mit Feuerwerk in der Narrhalla zelebriert. Auch Dominik Kunz als Andreas Gabalier hatte seine Fans im Saal. Erstmals trat die Gruppe „Shalina“ mit ihrem orientalischen Bauchtanz auf die Bühne. Einstmals als „Gälbacher Lerchen“ gestartet, zauberten die sechs „Cowgirls“ das Flair des Wilden Westens an die deutsch-französische Grenze. Eingeläutet wurde der gekonnte Tanzauftritt vom Mundharmonika-Solo Axel Armbrusts zum Lied „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Nicht nur ein Ohren- auch ein Augenschmaus waren die „Tanz-Mädchen“, die im Schwarzlicht ihre Vorbereitungen mit einem fulminanten Auftritt krönten. Montags werden die alten Knochen und Glieder gebogen und wieder „gangbar“ gemacht, bei den Muus-Koeppen gelang der Truppe „Fit for Mann“ mit dem „Strumpfhosentanz“ ein Höhepunkt innerhalb des fünfstündigen Programms.

Auf einen Blick:
Trainerinnen: Anja Betz (Cowgirls und Spacy), Gabriele Fuchs (Shalina), Larissa Rebmann (Nina Rebmann) und Martina Welsch (Fit for Mann); Technik: Wolfgang Freier und Bernhard Oberinger; Gesamtleitung: Marc Rauch.

 
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