Erzählungen und Berichte aus erster Hand
Im Generationentreffen Niedergailbach kommen am Montag Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges zusammen
Das Schokoladengeschenk eines GIs, die russischen Arbeitskräfte in Gersheimer Stollen, das Lager der französischen Kriegsgefangenen in Walsheim: Am kommenden Montag teilen in Niedergailbach Zeitzeugen ihre Erinnerungen.

Nach den beiden gut besuchten Veranstaltung im Frühjahr, an denen durchschnittlich 20 Personen teilgenommen hatten, wird im GenerationentreffNiedergailbach am kommenden Montag, 2. November, nochmals ein Treffen zur Thematik „Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs“ stattfinden. Es beginnt um 18 Uhr.

Wie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Otmar Gros, mitteilte, sind bei der Veranstaltung auch Interessenten willkommen, die zwar die schrecklichen Kriegsereignisse nicht miterlebt haben, aber beispielsweise Informationen ausErzählungen und ähnlichem zum Thema liefern können. Natürlich sind auch „Mitarbeiter“ gefragt, die bei der Aufarbeitung und Verarbeitung der gelieferten Daten und Angaben mithelfen. Bei den letzten Zusammenkünften wurden Themen wie die russischen Arbeitskräfte in den Gersheim Stollen, aber auch das Lager der französischen Kriegsgefangenen in Walsheim angesprochen. Auch persönliche Erlebnisse wie beispielsweise das Schokoladengeschenk eines amerikanischen GIs an ein kleines Niedergailbacher Mädchen wurden diskutiert.

Angeregt wurde eine Zusammenstellung der durch Kriegseinwirkung zerstörter Häuser und Orte, in denen die Menschen aus dem Bliesgau 1939/40 evakuiert waren. Aufgeworfen wurde die Frage nach dem Verbleiben der Westwallarbeiter, die vor Beginn des Zweiten Weltkrieges die Festungs-Anlagen als Gegenstück zur französischen Maginotlinie erbaut haben.
 
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