Die „Gälbacher“ haben selbst Hand angelegt
Gemeinschaftshalle in Niedergailbach bietet seit 40 Jahren den Rahmen dörflicher Aktivitäten. Die Gemeinschaftshalle in Niedergailbach begleitet manch Einwohner schon sein ganzes Leben lang. Seit 40 Jahren gibt es sie, mehrere Um- und Anbauten haben ihr Gesicht verändert – unter dem Zutun der Bürger.

40 Jahre ist die Niedergailbacher Gemeinschaftshalle alt und hat von ihrer Attraktivität und Bedeutung für das Dorf noch nichts eingebüßt. Ob Vereinsfest, Fastnacht, Lieder- und Musikabende, Festivitäten der Pfarrei oder des Ortsrates, aber auch zu privaten Anlässen: Immer ist die Halle, die der damalige saarländische Innenminister Alfred Wilhelm ihrer Bestimmung übergab, eine gute Adresse. Auch der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Boualem Sansal, war schon in Niedergailbach zu Gast. Vor seiner Größe sei das Gemeinschaftshaus geradezu ideal auf Niedergailbach zugeschnitten, weiß der langjährige Ortsvorsteher und derzeitige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Otmar Gros, zu berichten. Auch habe es in seinen vier Jahrzehnten mit seiner 10 mal 18 Meter großen Halle, in der bis zu 140 Personen Platz finden, entscheidend zur Förderung des gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Lebens im 550-Einwohner-Dorf beigetragen.

Nachdem gegen Ende der 1960er Jahre den Ortsvereinen kein geeigneter Raum mehr zur Verfügung gestanden hatte, wurde die Idee geboren, sich eine Mehrzweckhalle zu schaffen. Neben den Barmitteln von der Arbeitsgemeinschaft wurden durch viele Helfer umfangreiche Eigenleistungen erbracht. Wegen der Bedeutung des Gebäudes wurde es in den Jahren 2001 und 2002 um einen Anbau erweitert. Dort finden ein großes Nebenzimmer, der Schulungsraum der Feuerwehr und die Küche ihren Platz. Wie der Bau selbst haben auch beim Anbau die „Gälbacher“ selbst Hand angelegt, haben mit ihrem engagierten Tun eindrucksvoll den Teamgeist und den Gemeinschaftssinn unter Beweis gestellt. Das Haus, das ursprünglich mit einem Flachdach versehen war, erhielt schon 1995 ein Satteldach. Der Zusammenschluss der Ortsvereine, die Arbeitsgemeinschaft, die 1967 gegründet wurde und sich auch um die Bewirtschaftung der Halle kümmert, hat sich bewährt.

Neben der Koordinierung der Vereinsveranstaltungen wird die weit bekannte Gälbacher Zeltkirb unter ihrer Ägide geplant. In diesem Jahr findet die 48. Ausgabe vom 22. bis 24. August statt. Auch werden sämtliche Erlöse aus den Kirweveranstaltungen der Dorfgemeinschaft, die mit der Goldmedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf soll leben“ im Jahre 2001 eine denkwürdige Auszeichnung bekam, zur Verfügung gestellt.

 
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