Familiäres Fest kam gut an
47. Niedergailbacher Zeltkirb überzeugte mit abwechslungsreichem Begleit-Programm
Es war mächtig was los bei der Niedergailbacher Zeltkirb, die in der 47. Auflage wieder die Besucher in großer Zahl anlockte. Musik, gutes Essen und beste Unterhaltung – der Mix kam bei den Gästen prima an.

Zum 39. Male bereits oblag es Chef-Organisator Otmar Gros als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, die Zeltkirb zu eröffnen. Diesmal erstmals mit königlicher Begleitung in Person der saarländischen Bierkönigin Marie-Christin aus Rohrbach. „Eine gemütliche Kirwerunde mit fröhlichen Gästen, da feiert man gerne mit“, sagte uns die Botschafterin der Karlsberg- Brauerei. Grund zum Feiern hatte auch Schirmherr Klaus Meiser, denn Enkel Max kam rechtzeitig vorm Besuch im Bliestal auf die Welt. Zwei Schläge des Chefs der CDU- Landtagsfraktion – das erste Fass lief, die Kirb ebenfalls. Meiser ließ es sich nicht nehmen, alle Krüge des Gerstensafts selbst an die Tische zu bringen. Otmar Gros betonte den hohen Stellenwert der Kirb, die gerne von ehemaligen Bürgern als Treffpunkt genutzt werde. ,,Die Liebe zu unserer Heimat trägt dazu bei, dass die Zeltkirb als größtes Fest im unteren Bliestal ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern durchgeführt werden kann. 14 bis 70 Jahre beträgt das Alter der immerhin 220 Helfer an den drei Tagen. Ihnen gilt besonderer Dank“, sagte Otmar Gros. Ein Sonderlob galt neben Egbert Ehrhardt und den Teamleitern der Dorfjugend, die sich stark einbrachten sowie den Sponsoren. „Ohne diese wären die tollen Musikbeiträge im Zelt nicht zu stemmen.“

Kostenloses Musik-Programm
25 Stunden Programm waren nämlich kostenlos zu hören. So brachte Elfriede Grimmelwiedisch aus Kaltnaggisch die Besucher zum Lachen, und vorzügliche Bands sorgten für Superstimmung. Die Formation Favorits war bereits zum achten Male Garant für gute Laune, zum zweiten Male gastierten Krachleder aus der Pfalz sowie Oku und the Reggaerockers aus Homburg. Begleiter beim Frühschoppen ist seit einem Jahrzehnt der Musikverein Aßweiler um Eugen Stumpf, am Montag machten die Ensheimer Waldhaus-Musikanten dicke Backen.
Verdiente Komplimente zuhauf durfte Küchenchef Günter Oberinger einheimsen. Für die zur Kirb gehörenden ,,Lewwerknepp mit Kraud'' hieß am Montagmittag erst einmal Anstehen, so groß war die Nachfrage. Das Gailbacher Nationalgericht schmeckte auch den Vertretern aus Wirtschaft und Politik, an der Spitze Finanz- und Europaminister Stephan Toscani, Bürgermeister Alexander Rubeck, Vorgänger Lothar Kruft und Martin Vogelgesang, neuer Ortsvorsteher Niedergailbachs. Stammgäste sind die Nachbarn aus dem französischen Obergailbach und die Breitfurter Wandergruppe um Rainer Freidinger, die sich mit Kuchen der Hausfrauen für den Heimweg stärkten.

Zum 60-jährigen Bestehen der Kirche Bruder Klaus gestaltete die Singgruppe Kantate Reifenberg den Sonntagsgottesdienst. Beim von Lothar Wyniarsky geleiteten Schafkopfturnier holte sich Rainer Motsch (3190 Punkte) aus Reinheim den Sieg vor Peter Wack (2680) und Reinhold Görgen (2520).

Meda Welsch ist Siegerin
Im Rahmen einer Gratisverlosung gewann Meda Welsch den Hauptpreis, eine Vier-Tagesfahrt nach Hamburg, und die Jüngsten hatten Spaß auf dem kleinen Vergnügungsplatz. ,,Ohne die familiäre Zeltkirb würde im Bliestal etwas fehlen“, freuen sich alle auf die nächste Kirb im Golddorf.
 
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