Öffentliche Einrichtungen

Gemeinschaftshalle
Nachdem Ende der 60-er Jahre den Ortsvereinen kein geeigneter Raum mehr zur Ausübung ihrer Vereinstätigkeiten zur Verfügung stand, war ein Hauptanliegen der örtlichen Vereine einen entsprechenden Mehrzweckraum zu schaffen, in dem sie ihr Vereinsleben weiterführen können.

Keineswegs "ins gemachte Nest" setzten sich die Ortsvereine und Bürger, als am 26. April 1975 die Gemeinschaftshalle durch den damaligen Innenminister Alfred Wilhelm eingeweiht wurde. Die Gesamtkosten des Gebäudes beliefen sich auf 475.000 DM. Die Arbeitsgemeinschaft der Ortsvereine (AG) stellte 25.000 DM zur Verfügung. Daneben haben Dorfbewohner einen Großteil der Erd-, Beton- und Mauerarbeiten unentgeltlich erbracht. Im Laufe der Jahre hat die AG dafür gesorgt, dass das Gemeinschaftshaus mit dem notwendigen Kücheninventar ausgestattet wurde. Allein hierfür wurden weitere 25.000 DM von der AG bereitgestellt.

Das Gemeinschaftshaus, das von seiner Größe her geradezu ideal auf Niedergaibach zugeschnitten ist, trug in der Vergangenheit entscheidend zur Förderung des gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Lebens in Niedergailbach bei. Die Grundschule Reinheim und der Kindergarten Niedergailbach benutzen das Gebäude als Turnhalle. Auch von privater Seite wird das Haus zur Durchführung von Familienfeiern jeder Art mehr und mehr in Anspruch genommen.

Die Gemeinschaftshalle, die ursprünglich mit einem Flachdach versehen war, erhielt 1995 ein Satteldach, so dass sich das Gebäude nunmehr harmonisch in das Ortsbild einpasst.

Pfarrheim
Die Katholische Kirchengemeinde hat in dem Erdgeschoss des Pfarrhauses ein schmuckes Pfarrheim eingerichtet, das weitgehend von den kirchlichen Institutionen genutzt wird.

Feuerwehrgerätehaus
Im Zuge der Errichtung der Gemeinschaftshalle musste das im Jahre 1953 erbaute alte Gerätehaus weichen. Der Neubau schließt sich an die Gemeinschaftshalle an.

Schulhaus
Der ehemalige saarländische Kulturminister Emil Strauß bezeichnete das Schulgebäude bei seiner Einweihung 1950 als "das schönste Schulgebäude im Saarland". Schulhaus und Gemeinschaftshalle bilden heute eine Einheit. Zum 1. August 1974 wurde die Volksschule aufgrund der Neuorganisation der Grund- und Hauptschulen aufgelöst. Zunächst waren noch zwei Klassen der Grundschule Reinheim ausgelagert. Zum Ende des Schuljahres 1975/76 musste der langjährige Rektor Wendelin Motsch endgültig seine Wirkungsstätte verlassen. Kath. Jungend und Männergesangverein richteten die leerstehenden Schulsäle her und nutzten diese bis 1988. Nach einer umfassenden Renovierung des Gebäudes wird das Haus seit dem Schuljahr 1988/89 wieder für schulische Zwecke genutzt. So sind zur Zeit zwei Schulklassen der Reinheimer Grundschule wieder nach Niedergailbach ausgelagert.

Kindergarten
Bereits 1958/59 errichtete die frühere Gemeinde Niedergailbach das schmucke Kindergartengebäude. Zum Herbst 1979 hat die katholische Kirchengemeinde Reinheim für die hier eingelagerte Gruppe die Trägerschaft übernommen. Mit Wirkung vom 1. April 1989 wurde die katholische Kirchengemeinde Niedergailbach Träger dieser vorschulischen Einrichtung.

Kinderspielplatz
Am Himmelfahrtstag 1973 wurde der Spielplatz hinter dem Kindergarten eingeweiht. Sämtliche Spielgeräte wurden damals in Eigenleistung von Dorfbewohnern hergestellt. Im Sommer 1996 wurde die Anlage mit neuen Spielgeräten ausgestattet und um ein von der kath. Kirchengemeinde zur Verfügung gestelltes Grundstück erweitert. Von den Gesamtkosten in Höhe von 24.000 DM musste der Ortsrat 14.000 DM durch Sponsorengelder u.ä. aufbringen.

Bücherei
Die ehemals selbständigen Büchereien der Pfarrgemeinde und der Gemeinde wurden 1986 nach der Renovierung des Büchereiraumes zur neuen Gemeinde- und Pfarrbücherei zusammengefasst. Zur Zeit stehen den Lesern 1.900 Bücher zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung.

Sportanlage
Zwischen Reinhein und Niedergailbach befindet sich das gepflegte Sportgelände mit Flutlichtanlage und Sportheim. Die schmucke Anlage, die weitgehend eingegrünt ist, wird vom Sportverein vorbildlich gefplegt.

Grillanlage in der Lehmkaul
Ein echter Beweis von Eigeninitiative und Gemeinschaftssinn ist die Lehmkaulhütte mit dem herrlich gelegenen Grillplatz. Was früher ein Müllplatz war,wurde mit Unterstützung der Gemeinde, des Saarpfalz-Kreises und nach vielen freiwilligen Arbeitseinsätzen der Dorfbewohner in eine schmucke Freizeitanlage umgewandelt. Bis diese Anlage im Juli 1983 eingeweiht werden konnte, haben die Dorfbewohner viele Arbeitsstunden aufbringen müssen. Das Holz musste angefahren, geschält und dann verbaut werden. Die Begrünung mit heimischen und standortgerechten Pflanzen wurde zur Abrundung der Anlage in Gemeinschaftsarbeit vorgenommen. In 1997 wurde die Anlage mit einer Wasser- und Grillstelle - beides in Kalkstein errichtet - ausgestattet. Außerdem wurden neue rustikale Holztische und -bänke aufgestellt.

Katholische Pfarrkirche
Die um 1721 erbaute Pfarrkirche "St. Hubertus" wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört. Mit unermüdlichem Einsatz bemühten sich die Bürger gemeinsam mit dem damaligen Pfarrer Engesser um die Errichtung eines neuen Gotteshauses. Am 28. August 1954 ging mit der Einweihung der katholischen Pfarrkirche dieser Wunsch in Erfüllung. Das neue Gotteshaus, in heimischem Kalkstein erbaut, wurde dem Schweizer Friedensheiligen Nikolaus von Flüe geweiht. Man wollte in dem Grenzdorf einen Friedenspatron haben. Die formvollendete Malerei im Chorraum wurde von dem bedeutenden deutschen Kirchenmaler Prof. Richard Seewald gefertigt und stellt ein Kunstwerk dar. Am 21. April 1991 konnte die neue Orgel eingeweiht werden. Von den Gesamtkosten in Höhe von 240.000 DM musste die Pfarrgemeinde 50.000 DM tragen. Dieser Betrag wurde innerhalb weniger Monate durch Spenden aus der Bevölkerung und von Vereinen aufgebracht.

Marienkapelle
Aus alten Kirchenbüchern ist zu entnehmen, dass es sich bei der Kapelle um eine alte Gebetsstätte handelt, die bereits im vorigen Jahrhundert viel besucht wurde. Das Jahr 1816 wird erstmals als Baujahr aufgeführt. Dieses Datum rührt vermutlich von einem Bildstock, der an gleicher Stelle einmal gestanden hat. Offensichtlich durch die vielen Beter veranlasst, wurde im Jahre 1856 mit dem Umbau und der Vergrößerung der Gebetsstätte begonnen. Dass die Kapelle dann erst im Jahre 1861 eingeweiht wurde, lag offensichtlich daran, dass die Grundstücks-verhältnisse noch nicht geklärt waren.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle zerstört. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erfolgte am 4. Mai 1969 durch Prälat Thiebes die Einweihung. In Anlehnung an den Friedenspatron der Pfarrkirche fand man in der als Stalingrad Madonna bekannt gewordenen Kohlezeichnung des Oberarztes Dr. Kurt Reuber eine Vorlage für die Marienstatue. Pfarrer Hugo Vogelgesang beauftragte einen Oberammergauer Holzschnitzer mit der Fertigung einer kunstvollen Holzplastik. Auch dieses Kunstwerk ist ein Kleinod in Niedergailbach.

Friedhof
Am Ortseingang von Reinheim finden wir den im Jahre 1875 angelegten Friedhof. Seit seiner Erweiterung in den Jahren 1968/69 gliedert er sich in einen alten und neuen Teil. Mit der parkähnlichen Bepflanzung der Friedhofsanlage, die der Obst- und Gartenbauverein übernahm, wurde eine würdige Ruhestätte für die Verstorbenen geschaffen. Eine schlichte Friedhofshalle, die durch tatkräftige Mitarbeit und mit finanzieller Unterstützung der Bevölkerung erstellt wurde, konnte im Jahre 1977 eingeweiht werden. Das neue Friedhofskreuz aus Eichenholz, das eine Höhe von 6 m misst, wurde von der Arbeitsgemeinschafts der Ortsvereine finanziert. Die Kosten beliefen sich auf 6.000 DM. Die Kosten für das neue Friedhofstor - Eingang zum neuen Friedhofsteil - in Höhe von 3.000 DM wurden durch den Ortsrat aufgebracht. Der im Jahre 1996 in Eigenleistung und ohne finanzielle Belastung der Gemeinde angelegte Friedhofsparkplatz ist dreiseitig durch eine Kalksteinmauer eingerahmt.

Ehrenmal
Zwischen Friedhof und Kapelle erhebt sich das Ehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. Die Gedenkstätte wurde 1958 eingeweiht.

 
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