Gestaltung des Ortes

Durch die Kriegseinwirkungen ist von der alten Bausubstanz in Niedergailbach nur wenig übrig geblieben. 82% der Häuser waren teilweise stark beschädigt bzw. zerstört. Von den rund 160 Häusern sind nur noch 13% von 1900, 13% aus dem Zeitraum zwischen 1900 bis 1940 und 70% stammen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Die alte Bausubstanz konzentriert sich heute im Bereich um die Kirche, Obere Staße, Bergstraße sowie die Gebäude der ehemaligen Mühle Folz.

Die sogenannten Neubaugebiete liegen am "Hirschackerweg" und "Auf der Au" bzw. "Hinter den Augärten". Die ältesten Häuser in diesen neu erschlossenen Gebieten stammen aus den 50-er Jahren.

Die Obere Staße zeugt noch vom dörflichen Charakter. Die alte Bausubstanz ist bis auf drei Ausnahmen noch unverändert aus der Zeit vor 1900. In den Gaulandschaften sind die Zuwegungen von Haus und Scheune in heimischen Kalksteinen gepflastert worden. Sie waren aus vielen unterschielichen Steinformaten, aus geschlagenem Material oder aus den Steinen, die auf den Äckern aufgelesen wurden. Dieses kalksteinpflaster, auch Bauernpflaster genannt, befindet sich ebenfalls noch auf den Vorplätzen der Häuser der "Obere Straße".

Zwischen den Zugängen liegen Grünflächen. Oft sind noch eine Bank und ein Hausbaum vorhanden. Das "Südwestdeutsche Einhaus" ist in Form und Gestalt meist noch gegeben.

Von den fünf existierenden Vollerwerbslandwirten haben zwei ihre Anwesen in der "Obere Staße" bzw. "Bergstraße".

Es ist ein Bemühen der Niedergaibacher Bürger erkennbar, die wenigen Gebäude mit alter Bausubstanz in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten.

Auch in den Neubaugebieten und in der Ortsdurchfahrt machen vor allen Dingen die mit blühenden Pflanzen und viel Grün angelegten und gepflegten Vorgärten einen guten Eindruck des Ortsbildes.

Grünanlagen sind an der Gemeinschaftshalle, an der Schule, beim Feuerwehrgerätehaus, am Kindergarten, am Fest- und Boltzplatz, an der Kirche, am Ehrenmal, an den vier Dorfbrunnen, bei der "Kleinen" und der "Großen" Steige, an der Obergailbacher Straße und am Friedhof.

 
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